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8.Etappe

Vent zur Similaunhütte:

Gehzeit: ca. 5 Stunden
Streckenlänge: ca. 11 Kilometer
Höhenunterschiede: Auf ca. 1100m

Höhenprofil der Etappe als PDF-Datei.

Nach einem Ruhetag ging es nun erst gegen 9 Uhr in Richtung Similaunhütte los. Das Wetter war uns wieder gut gesonnen und die Sonne schien aus einem wunderschönen blauen Himmel. Es ging der Hauptstraße folgend bis zum Oberen Teil des Ortes. Dann ging es zum kleinen Skilift am Fuße der Talleitspitze. Von dort an führte ein geschotterter Güterweg in das Niedertal.

Auf dem Weg 923 geht es nun in das Tal Richtung Süden. Der Weg steigt leicht mit einigen starken Steigungen hinauf ins Tal. Ab und zu überholt uns ein MTB-Fahrer auf dem Rad, denn diese Strecke wird auch von den Mountenbikern zur Alpenüberquerung genutzt.

Ab der Schäferhütte wird es dann noch ein wenig steiler als bisher. Man bekommt langsam nun einen schönen Blick auf den Mutmalferner der unterhalb der Mutmalspitze (3522m) liegt. Nach ca. 2 Kilometern kommt man nun zur Martin-Busch-Hütte auf 2501 Meter.

Hier kann man Einkehren und sich wieder stärken. Wir gingen etwas oberhalb auf die Almwiese und aßen dort unsere Räuscherwürste aus dem Venter Laden. Man kann von hier schon die Gletscherzuge des Niederjochferners sehen.

Nach einer guten halben Stunde Pause gingen wir nun weiter. Hinter der Hütte gibt es nun wieder einen Wanderpfad der nun erst noch über satte Almwiesen führt. Nach ca. 1 Kilometer kommt man in immer mehr Geschiebe. Die Weg führt nun über Geröll und Schutt des Gletschers. Der Weg wird nun auch zunehmend Steiler. Er führt über einen Geröllhang hinauf bis zum Gletscher.

Es gilt nun am Gletscher diesen zu queren. Man brauch sich keine Gedanken über Gletscherspalten zu machen. Es gibt nur sehr kleine die man sehr gut sieht. Der Gletscher ist durch die Globale Erwärmung sehr stark zurück gegangen. Das sieht man sehr gut an den Ränderen die noch nicht von Pionierpflanzen besiedelt sind. Man muß bis zum Gletscher über ein Geschiebehang hinabsteigen. Dann geht es ca. 100 Meter quer über den Gletscher. Danach geht es wieder am Rand entlang weiter über ein Geschiebehang. Ab und zu muß man nun über ein Altschneefeld laufen.

Nun sieht man schon die Hütte. Diese erreichten wir nach ca. 5 Stunden. Man konnte nun den Similaun und den Niederjochferner direkt vor einem liegen sehen. Die Similaunhütte ist eine Private Hütte. Leider ist sie nicht ganz billig und man sollte unbedingt eine Reservierung vornehmen. Die Hütte ist recht gut besucht, es sind hier viele Bergsteiger, die die Hütte für die Begehung des Similauns (3599m) nutzen.

Wer die Ausrüstung für einen Gletscherbegehung hat, kann von hieraus den Similaun in gut 4 Stunden Aufstieg erreichen. Außerdem ist es nicht sehr weit zur Fundstelle des Ötzis ("Mannes vom Similaun") in der Nähe der Fineilspitze (3514m).

Auf der Hütte gibt es wieder einmal nur wenige Waschmöglichkeiten und nur eine Herrentoilette, was Morgens zu längeren Schlangen vor der Tür führt. Gegen eine Duschmarke kann man in der einzigen Dusche warm duschen. Ich zog es vor mich mit frischen Gletscherwasser zu waschen.

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Weihngut Heinz Kühn Wandern auf dem Moselhöhenweg.

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Letztes Update 19.08.2010
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